Hier findet ihr interessante Beiträge zu Wikipedia:
Bücher
Schwarzbuch Wikipedia (Zeitgeist Verlag, Band 1, Zeitgeistverlag, 2020, Band 2023)
Zwei Sammelbände, die sich kritisch mit Wikipedia auseinandersetzen.
Einzelbeiträge
Wie Unternehmen Wikipedia manipulieren
Die Online-Enzyklopädie Wikipedia ist eines der weltweit meistgeklickten Informationsportale im Netz. Weit über anderthalb Millionen Artikel zu kulturellen, historischen und wissenschaftlichen Themen finden sich allein auf der deutschen Wikipedia-Seite. Verfasst werden diese Einträge von freiwilligen Autoren, die dafür kein Geld bekommen. Das Prinzip des Online-Lexikons: Jeder kann Beiträge einstellen, kontrollieren, verbessern – auch anonym. Durch die Intelligenz der Masse soll ein gewaltiger Wissensspeicher entstehen, glaubwürdig und neutral.
Soweit die Theorie. Doch die Offenheit von Wikipedia wird immer wieder ausgenutzt, um Einträge gezielt zu manipulieren.
Jimmy Wales: Eine Ikone mit Schönheitsfehlern
Die Bewunderung für Jimmy Wales ist schier grenzenlos. Die Zeitung Die Welt pries kürzlich die Bescheidenheit des Superstars. Ein Genie von solchem Kaliber verzichte freiwillig darauf, Multimilliardär zu werden – getrieben vom selbstlosen Dienst an der Menschheit. Lediglich einen einzigen Makel in der Biographie des Online-Gurus wagten die Medienleute zur Sprache zu bringen: nämlich, dass Wales einmal eigenmächtig und unter Verletzung der selbst gesetzten Regeln einen Wikipedia-Eintrag über seine eigene Person um etliche Passagen gekürzt hatte, die seinem makellosen Image abträglich waren.
“Ich habe für eine Agentur Wikipedia-Artikel manipuliert”
Für viele Unternehmen ist der Wikipedia-Artikel eine Visitenkarte. Für bis zu 4.000 Euro helfen Agenturen dabei, den Artikel sauber zu halten. Wer interessiert sich schon für Ethik?Ich habe über ein Jahr lang für eine österreichische Marketing-Agentur gearbeitet, die im Auftrag von Unternehmen Artikel auf Wikipedia erstellt und bearbeitet. Von kleinen Start-ups bis hin zu multinationalen Konzernen wollen Firmen auf Wikipedia vertreten sein und dabei auch die Kontrolle darüber haben, welche Informationen über sie in welchem Kontext dargestellt werden.
Wie die Wikipedia sich selbst zerstört
Für viele Menschen stellt die Wikipedia ein Internetlexikon dar, das über jeden Zweifel erhaben ist. Was in der Wikipedia steht, stimmt auch so. Weit gefehlt. Die Wikipedia mag ja für naturwissenschaftliche Einträge, bei denen es eine vergleichsweise klare Definition von „wahr“ und „falsch“ gibt, in der Tat ein ordentliches Nachschlagewerk sein. Für das weite Feld der Geisteswissenschaften ist die Wikipedia jedoch leider auch eine Tummelwiese für Schreibtischkrieger, die unter dem Banner der „Neutralität“ dafür kämpfen, ihre eigene weltanschauliche Sichtweise zur „objektiven Wahrheit“ zu machen.
Wikipedia: Auf dem Weg zum Orwellschen Wahrheitsministerium
Mit Wikipedia schien ein Traum wahr geworden zu sein – das Wissen der Menschheit, zusammengetragen in einem Gemeinschaftsprojekt, kostenlos, für alle verfügbar und frei von Kommerz, im wahrsten Sinne des Wortes die beste Seite des Internet.
Obwohl nur ein Prozent der Weltbevölkerung betreffend, ist die deutsche Wikipedia dabei die zweitgrößte Abteilung – auch das schien eine besondere Erfolgsgeschichte. Und tatsächlich ist die Enzyklopädie nach wie vor unschlagbar bei Dingen wie Beethovens Geburtsdatum oder der Anzahl der Jupitermonde. Nähert man sich aber der Gegenwart in irgendeinem Artikel mit politisch-gesellschaftlichem Bezug, kommt man ins Staunen.
Wikipedia: Das kontaminierte Lexikon
Seit dem Ende der Enzyklopädien durch Wikipedia ist das freie Nachschlagewerk das Gedächtnis unserer Gesellschaft. Aber es ist in der Hand einiger weniger Aktivisten, die sich untereinander bekriegen. Wie seriös kann es da noch sein?
Wikipedia: Zur Löschung vorgeschlagen
Welche Erfahrungen macht eine neuer Wikipedia-Autor? Wer sind die Vielschreiber bei dem Online-Lexikon? Warum bleiben Autoren und Administratoren anonym? Zwei Monate lang hat journalist-Autor Matthias Holland-Letz für Wikipedia geschrieben – und dabei höchst unterschiedliche Erfahrungen gesammelt. Für ihn steht am Ende fest: Es fehlt an journalistischen Standards und an Transparenz. Ein Report über eine der einflussreichsten Internetseiten Deutschlands
Wikipedia lässt Regierungen mitbestimmen, was wir in Sachen Klimawandel lesen dürfen
Die Online-Enzyklopädie Wikipedia hat ein von der schwedischen Regierung finanziertes Programm zur „Verbesserung“ der Beiträge über den Klimawandel vereinbart. Ein von verschiedenen Regierungen bezahltes, der UN nahestehendes Institut leitet das Unterfangen. Damit dürfte sichergestellt werden, dass man auf Wikipedia nur noch das offizielle Narrativ zum Klimawandel liest und Gegenthesen bestenfalls als unwissenschaftlicher Unsinn präsentiert werden.
Ein Twitter-Strang, der sich damit beschäftigt, wofür Wikimedia Geld ausgibt.